Die x-Form

Foto: Lili Scholtes
Foto: Lili Scholtes

Die x-Form antidiskriminierender Sprachhandlungen

Diese Form ist eine Möglichkeit, möglichst viele Personen mit möglichst vielen unterschiedlichen Positionierungen kollektiv ansprechen zu können 

 

 

Bildung von Substantiven:

Im Singular wird ‚x‘, im Plural ‚xs‘ an den Wortstamm der dazugehörigen Verbform angehängt. (Die Form wird jeweils ‚iks‘ ausgesprochen, im Plural ‚ikses‘.) 

 

• Beispiele für Substantive:

Lehrx, Lehrxs; Angestelltx, Angestelltxs; Doktorx; Doktorxs; (Musikx, Musikxs)

 

 

• Bildung von Pronomen: Im Singular wird ‚x‘, im Plural ‚xs‘ als Personal- und Possessivpronomen verwendet. Als bestimmtes Pronomen fungiert die Form ‚dix‘, als unbestimmtes die Form ‚einx‘. 

 

Beispiele für Pronomen: Dix → weiße Presidx der Universität hat in xs Rede darauf aufmerksam gemacht, dass es unglaublich ist, wie die Universität strukturiert ist, dass es nur so wenige → Schwarze Doktoxs gibt. 

 

 

Weiteres: Die Dativ- und Akkusativformen entsprechen den Substantiven, die Genitivform wird durch das Anhängen eines ‚s‘ gebildet. ‚x‘ kann auch das Indefinitpronomen ‚man‘ einfach ersetzen.   

 

Das ‚x‘ signalisiert ein Durchkreuzen herkömmlicher Vorstellungen von → gegenderten Personenvorstellungen. Diese Form wird angewendet, wenn Genderungen in einem Kontext keine Rolle spielen oder keine Rolle spielen sollen. 

Es ist jeweils genau abzuwägen, ob auf diese Weise diskriminierende Genderdifferenzen ent_wahrnehmbar gemacht werden oder ob entgenderte, → Sexismus auflösende Genderungen effektvoll herausgefordert werden. 

 

 

 

(aus Leitfaden „Geschlechtergerechte Sprache“ an der Humboldt-Universität zu Berlin, Stand: 16.01.2013 )

 

Mi 30.10.13 20:15  T4 
Do 31.10.13 20:15  T4 
Fr 01.11.13 20:30  T4 
Sa 02.11.13 20:30  T4 
So 03.11.13 19:45  T4 
12,-/ erm.: 9,- 
incl. Geb
Telefonische Auskunft und Reservierung unter
(0711) 40 20 7-20 /-21 /-22 /-23
täglich von 10:00 – 21:30 Uhr

Kommentar schreiben

Kommentare: 0